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90403 Nürnberg

Tumorvor- und Tumornachsorge

Tumorvorsorge

Die häufigste Tumorvorsorge im Hals- Nasen- Ohrenbereich betrifft das Rauchen. Durch krebserregende Stoffe die beim rauchen von Zigaretten inhaliert werden, können sich Neubildungen im Bereich der Mundhöhle, der Schluckstrasse und des Kehlkopfes bilden. Diese Veränderungen spielen sich zunächst an der Oberfläche der Schleimhäute ab und sind zunächst relativ klein und nicht obligat bösartig, sondern durchlaufen Zwischenstadien.

Natürlich wäre es am besten wenn Sie nicht rauchen würden um so Ihr Risiko zu senken. Die zweitbeste Möglichkeit ist eine regelmäßige Vorsorge- Untersuchung um eventuelle Veränderungen an den Schleimhäuten und im Bereich des Kehlkopfes frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können.

Die Vorsorge Untersuchung in unserer Praxis umfasst eine schonende Inspektion der Schleimhäute und des Kehlkopfes mit einer kleinen Optik. Dies wird durch eine Oberflächenbetäubung der Schleimhäute zusätzlich erleichtert. Eine Ultraschalluntersuchung des Halses ergänzt die Untersuchung.

Tumornachsorge

Sind Sie oder einer Ihrer Angehörigen an einem Tumor im Hals- Nasen- und Ohrenbereich operiert worden, ist zusätzlich eine Bestrahlung (Radiatio) mit oder ohne Chemotherapie vorgenommen worden sollten regelmäßige Nachsorge Untersuchungen vorgenommen werden. Diese sind nach Absprache mit der Klinik in der Sie operiert worden sind auch in unserer HNO-Praxis möglich, da wir auf Grund unserer Erfahrung als Oberärzte an Kliniken in denen wir diese Operationen selbst vorgenommen haben eine kompetente und individuelle Nachsorge anbieten können.

Die Betreuung im Anschluss an eine Tumoroperation beinhaltet neben der frühzeitigen Erkennung von erneuten Tumorrezidiven oder dem auftreten von Zweittumoren in erster Linie die Einleitung weiterer Maßnahmen um die Integration in das soziale und berufliche Umfeld wieder zu gewährleisten. Dies kann durch eine enge Kooperation mit Logopädinen (z.B. Stimm- und Schlucktraining) und mit Physiotherapeuten (Lymphdrainage) erzielt werden. Ebenfalls ist hier eine enge Kooperation mit der Klinik in der Sie operiert worden sind, mit dem Strahlentherapeuten und mit Ihrem Hausarzt erforderlich.

Die Nachsorge Untersuchung beinhaltet eine endoskopische oder mikroskopische Inspektion der operierten Region die durch eine Ultraschall- Untersuchungen des Halses ergänzt wird um eine Streuung (Metastasierung) auszuschließen. Ebenfalls sollte regelmäßig in bestimmten Zeitabständen eine Röntgen Untersuchungen des Brustkorbes einschließlich der Lunge (Thorax) vorgenommen werden. Weitere Spezialuntersuchungen wie z.B. eine Kernspintomographie oder eine Computertomographie können ebenfalls erforderlich sein und sollten jedoch individuell besprochen werden.

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