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Allergologie- Diagnostik

Allergietest

Mit dem Begriff Allergie werden bestimmte Krankheiten bezeichnet, bei denen eine Immunantwort des Organismus auf Umweltantigene zu einer Gewebeentzündung führt. Diese Entzündung kann sich an nahezu allen Organen abspielen.

Für den Hals-Nasen-Ohrenarzt hat die allergische Rhinitis die größte Bedeutung. Die Beschwerden können sich als verstopfte Nase, wässerige bis trübe Nasensekretion und als Juck- und Niesreiz äußern. Weitere Beschwerden können sich als Rötung und Juckreiz der Augen (Konjunktivitis) und als Reizungen des Bronchialsystems (Husten bis hin zum allergischen Asthma) äußern.

Die allergische Rhinitis ist die häufigste allergische Erkrankung. In Europa sind etwa 10-15% der Bevölkerung betroffen. Als häufigste Allergene, das heißt als auslösende Ursache kommen Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierallergene (Haare, Schuppen, Federn, Speichel) in Betracht.

Allergische Beschwerden können nur zu bestimmten Jahreszeiten auftreten, man spricht dann von einer saisonalen Allergie. Dies ist zum Beispiel der Fall, bei Patienten die auf Weide, Haselnuß und Erle allergisch sind welche bereits von Januar bis März blühen, während Beschwerden bei Allergien gegenüber Beifuß und Wegerich erst im August bis September auftreten.

Von den saisonalen Allergien sind die ganzjährigen Allergien (perenniale Allergie) abzugrenzen die am häufigsten durch Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen hervorgerufen werden.

Folgendes diagnostisches Stufenschema führen wir in unserer Praxis durch.

Diagnostik: Die ärztliche Befragung (Anamnese) kann bereits entscheidene Hinweise liefern

Endoskopische Untersuchung der Nase und Inspektion der Schleimhäute und allgemeiner HNO-Status.

Hauttest (Pricktest), bei der das vermutete Allergen durch eine kleine oberflächliche Ritzung am Unterarm auf der Beugeseite in die Haut eingebracht wird.

Serumdiagnostik (Bluttests, RAST und RIST-Test)

Intranasle Provokation: Eine lokale, auf die Nasenschleimhaut begrenzte Allergie wird durch das aufbringen des Allergens nachgewiesen, wenn hierdurch typische Symptome hervorgerufen werden.

Folgendes Therapiekonzept wird in unserer Praxis vorgenommen um eine maximale Beschwerdefreiheit für Sie zu erreichen

Therapie: Vermeidung des Allergens (Allergenkarenz). Wurde eine auslösende Ursache durch die Diagnostik gefunden so sollte dieses Allergen falls möglich gemieden werden. Die ist jedoch nicht immer möglich.

Medikamentöse Therapie Mit einer Reihe von gut verträglichen und nebenwirkungsarmen Medikamenten lassen sich die Beschwerden deutlich reduzieren

Hyposensibilisierung Bei der Hyposensibilisierung wird eine Reduzierung der Symptome durch die wiederholte subkutane Zufuhr steigender Allergenkonzentrationen erzielt. Ebenfalls ist eine eine sublinguale Hyposensibilisierung möglich.

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